Hermann Hoffe, Verleger & Journalist Woll-Magazin

Shownotes

https://www.berghotel-hoher-knochen.de

https://woll-magazin.de

Moderation:

Thorsten Hup (Journalist)

Schnitt und Bearbeitung:

Tonstudio Moritz Maier

https://moritzmaier.net

Aufgenommen mit Track E´s von Tentacle Sync

https://tentaclesync.com

Sprecher Intro & Outro: Sven Weikam https://weikam-medien.de

Transkript anzeigen

00:00:00:

00:00:09: So, fünfzehn Uhr am hohen Knochen.

00:00:12: Ich sage herzlich willkommen zu einer kommunikativen Podcast-Holge im Sauerland.

00:00:18: Heute ist zu Gast Hermann Hoffe.

00:00:20: Er ist Verleger, Herausgeber, Journalist, Chefredakteur, Netzwerker, Marketingfachmann und vermutlich auch einer der besten Kenner des Sauerlands mit vielen Insights.

00:00:31: Wahrscheinlich werden wir gleich noch mal ... Darüber sprechen, eine spannende Frage.

00:00:35: Wird Hermann Hofe vielleicht bald ein Interview mit dem Sauerländer-Bundeskanzler Friedrich Merz im Kanzleramt führen?

00:00:40: Schauen wir mal!

00:00:41: Aber erstmal herzlich willkommen.

00:00:43: Ja

00:00:43: schön dass wir hier zu dieser Aufnahme zu diesem Podcast zusammenkommen.

00:00:49: Vielleicht noch ne kurze Info.

00:00:50: normalerweise sitzen wir uns in diesen Format.

00:00:52: Wir kennen uns jetzt schon seit ein paar Tagen.

00:00:54: deswegen haben wir uns aufs Luge einig damit alle Bescheid wissen und Dann können wir jetzt auch loslegen.

00:00:58: Vielleicht legen wir ganz klassisch mal los, Herrmann.

00:01:01: Magst du dich mit ein paar Sätzen mal selber beschreiben?

00:01:03: Wer bist du?

00:01:03: Ja, Hermann Hofer aus Kükelheim, einem der kleinsten aber auch schönsten und interessantesten Orten des Sauerlandes.

00:01:11: Und dort bin ich geboren, bin aufgewachsen wieder zurückgekommen nach dem Studium.

00:01:16: Dort arbeite ich, da ist mein Büro, da wohne ich.

00:01:20: Und ja, Kükelhain ist mein Mittelpunkt jeden Tag ... auch das Dorf geschehen dort und da das, dass kernige Sauerland ist bin ich von Anfang an auch eben so ein hundertprozentiger Sauerländer mit allem drum und dran.

00:01:35: Wollen wir ein bisschen auf Wanderung gehen?

00:01:37: Ja

00:01:37: gerne!

00:01:37: Format heißt ja Walk and Talk.

00:01:39: dann nehmen wir das jetzt mal seitlich.

00:01:41: was treibt dich persönlich nach so vielen Jahren Jahrzehnten Arbeit, Formatentwicklung, Marketing?

00:01:47: Was treibt Dich heute an?

00:01:49: Also das was mich immer angetrieben hat war neben dem eigentlichen Beruflichen war immer zu sagen, das kommt aus dem Sauerland.

00:01:57: Das trinkt eigentlich an mit den tollen Produkten von Falke, dass Textilen aus dem Sauerland kommen.

00:02:05: Zeitweise kam ja.

00:02:07: Weltmarken wurden hier produziert wie die Amani Pulova in den siebzehr Jahren also und haben immer die Beispiele gesucht wo das Sauer Land sowieso Spitze ist zum Beispiel beim Bier Wo wir dann schon in den siebzehr Jahren die drei großen Brauereien hatten, die den Dortmunderbrauerein das Wasser abgetragen

00:02:32: haben.

00:02:33: Warst du an der Feldins

00:02:34: und Grumbacher?

00:02:35: Wir können ja mal ganz kurz einen Versuch machen, einen sogenannten Elevator-Pitch zu machen mit dir als Marketingfachmann.

00:02:42: Elevater heißt Aufzug bedeutet man hat nur ein paar Sekunden Zeit nämlich vom Ersten in den vierten Stock zu kommen Und wir geben das Stichwort Sauerland für jemanden der noch nicht hier war.

00:02:53: Was sagt der Marketingfachmann Hermann Hofer?

00:02:55: Weshalb sollte man ins Sauerland kommen.

00:02:58: Das ist das einzigste Mittelgebirge in Europa, was so zentral liegt und so viele Möglichkeiten für Urlaub, Freizeit, Tätigkeiten im Mittelgeberge zu machen.

00:03:12: Land der Tausend Berge fungiert ja immer noch als Spur im Hintergrund, obwohl es zweitausendfünfhundert sind.

00:03:18: aber Land der tausend berge hört sich ja schon an.

00:03:20: Es ist eine Bergregion Es ist ein großes Land, es ist weitflächig und da erwartet mich einfach dieses Phänomen der Berge.

00:03:32: Ja, das ist auch ein Stückchen dieser Claim vom Hotel.

00:03:35: Der Hotel Hoa Knochen ist ja hundert-einz Prozent roh in Natur.

00:03:39: Und das hat man hier auch.

00:03:39: Es sei denn die Vögelstürmen?

00:03:41: Die

00:03:41: können stören, weil sie gehören jetzt zum Klangkosmos der Ruhe dazu.

00:03:47: Das ist wie Meditationsmusik, die ist nicht ganz still.

00:03:50: Welche Stärken, welche Schwächen hat das Sauerland aus deiner Sicht?

00:03:53: Das Sauerland hat als Stärke natürlich eine fantastische Landschaft, die der Liebe Gott geschaffen hat.

00:04:01: Die, die Menschen aber dann auch im Laufe der Jahrhunderte geschaffen haben aus der Not heraus.

00:04:07: Zum Beispiel gehen wir jetzt hier durch den Fichtenwald.

00:04:10: Trotz von Jahren war kein Fichtenwald da waren ja nicht gar nichts mehr.

00:04:13: Da waren die Buchen und die anderen Laubhilzer alle abgeholt zur Holzkohle gemacht worden.

00:04:19: Und entwickelte sich eine Heidelandschaft die aber noch niemals die Landwirtschaft ernähren konnte.

00:04:25: Da konnten wir niemals in Kühe gefüttert werden, also musste man sich da dran geben was an Bäume neu zu pflanzen.

00:04:33: Da haben kluge Leute dann ja den Samen von Zannen aus dem Erzgebirge wo die heimisch sind hier in Sauerland gebracht über einige Jahre und daraus hat sich dann ein fantastischer Fichtenwald entwickelt.

00:04:49: Also man passt sich damit an und man muss mit dieser bergigen Umgebung leben und das ermöglichen, was so eine Berglandschaft.

00:04:58: Das ist ja kein sehr fruchtbarer Boden.

00:05:00: Es sind Kargerboden, was der dann her gibt.

00:05:02: für bestimmte Pflanzen ist er super.

00:05:04: Für andere zum Beispiel Korn in diesen Höhenlagen ist es kaum mögliches anzubauen.

00:05:10: Daher kommt teilweise auch der Name Sauerland.

00:05:12: Möglicherweise kommt da daher dass es eben nicht wie in der Sohster-Börde im Löschboden ist wo alles in drei Tagen groß wird.

00:05:26: Herrmann, erinnerst du dich noch an den Moment?

00:05:27: Das liegt ja jetzt schon deutlich mehr als zehn Jahre zurück... ...als die erste Idee zum Wollmagazin entstanden ist.

00:05:35: Wie kam das Werber beteiligt?

00:05:37: Die erste Idee zu dem WollMagazin, da kann ich mich richtig daran erinnern, weil ich war nachdem ich das Thema Werbeagentur aufgegeben hatte.

00:05:45: In so einer Phase, wie gesagt habe ich jeden Morgen, machte erst mal eine schöne Wanderung durch die Sauerländer Natur Und auf einer dieser Morgenspaziergänge gehen wir am Schlüssel Gedanken durch den Kopf, was fehlt ist so ein Magazin für unsere Region.

00:06:03: So etwas, das in den Städten auch da ist und Stadtmagazin.

00:06:07: Das war an einem ganz bestimmten Punkt, den kann ich heute noch wieder finden der erste Gedanker.

00:06:12: Wenn man mal zu ein paar Fakten kommt ... vielleicht nicht im Sauerland leben oder noch nicht so oft hier sind, machen wir wie beim Quartett Auflageverbreitung.

00:06:22: Wie viele Journalisten schreiben bei euch?

00:06:24: Kannst du ein bisschen was dazu

00:06:25: sagen?".

00:06:26: Ja, wir haben jetzt eine gedruckte Auflage von neuntausendfundhundert.

00:06:29: Verbreitung ist im gesamten Sauerland alleine dadurch dass wir sie über die Lese-Zirkel in den gesamten Sauerland in die Arztpraxen und Auslegestellen bringen aber auch durch den Pressevertrieb.

00:06:40: Sind Sie eben von der Bahnhofsbuchhandlung in Isalon am Bahnhof bis zum Buchhandlung in Winterberg oder in Ahnsberg.

00:06:54: Oder aber auch an anderen Vertriebstellen bis hin zu Getränke-Vertriebsstellen, oder Hotels natürlich überall zu bekommen und im Pressevertrieb angeben Zeitungsgeber.

00:07:04: Wie viele Journalisten oder Autoren habt ihr?

00:07:07: Wir haben ja keine festen Journalisten.

00:07:09: Wir haben Menschen, die gerne schreiben.

00:07:13: Darunter sind erfahrene Journalisten ... die das von Anfang an gelernt haben, aber auch viele, die wir aus leidenschaftlich schreiben und gerne schreiben.

00:07:24: Die sind als freie Redakteure bei uns drin Und so ist das ein Stamm von über zwanzig der Sohn, die mehr oder weniger regelmäßig auch dann was abliefern.

00:07:36: Wir können mal ganz kurz innehalten, jetzt gucken wir hier nicht direkt ins freie Land über die Berge sondern auf die Tannen.

00:07:42: Aber wenn man die Vögel hört und die Ruhe hier, jetzt wohnst du ja nun selber auch im Sauerland aber ist das trotzdem was, was so in deine Seele, in dein Herz reingeht?

00:07:51: Wenn du das hier so hörst... Das macht das mit dir!

00:07:53: Wobei wenn man genau ist es ist ja keine Ruhe denn wenn man jetzt die Vögel hört das ist ja schon ein ganz schönes Gezetscher im kleinen Dorf.

00:08:03: Und um uns herum sind viele Bäume, Hecken und Ähnliches also das Zwitscher der Spatzen hier angeblich unter Gefahr stehen.

00:08:11: die ist gewaltig wenn man das mal wirklich aufnimmt ansonsten hört man es gar nicht mehr.

00:08:16: das geht an vorbei.

00:08:17: aber es ist ja diese nicht durch Industrie-Lernstark gestörte Ruhe.

00:08:23: ich muss dazu sagen ich komme nur aus dem Rohrgebiet mit drin stand nur dabei und für mich ist das so.

00:08:28: du hast völlig recht das ist natürlich eine gewisse Geräuschkulisse Aber andere legen dafür eine CD ein?

00:08:34: Ja, das sind Konzerte.

00:08:35: Die Vögel machen die richtige Konzert.

00:08:37: Je nachdem welche Spezies da ist es sehr harmonisch macht man sie auch sehr schrillrockig.

00:08:43: Also man kann dann eine Menge raus hören.

00:08:48: Habt ihr damals als ihr das Wollmagazin gegründet habt in der Positionierung wie man so schön sagt dem Konzept, habt ihr damals wirklich euch vorgenommen es anders zu machen als klassische Zeitung hier im Sauerland?

00:09:00: In dem Magazin war von vornherein eben dieses Stadtmagazin, was in den Hotels überlegt.

00:09:06: Was man da mitnehmen kann und lesen kann und ein bisschen über die Region erfährt.

00:09:09: Das war so eine Grundidee.

00:09:11: aber es sollte ein hochwertiges Magazin sein also einen Glanz-Magazin wie man so schön sagt das Sauerland auch mal auf Glanzpapier darstellen und zeigen um das was darum herum passiert.

00:09:25: Das waren so die Vorgaben.

00:09:26: Es sollte halt vom Format eben auch ein Magazin.

00:09:29: Was man als Werthol schätzt, deshalb eine Klebebindung und nicht ne Heftung.

00:09:35: Was auch die Möglichkeit bietet, mal umfangreicher zu werden, sodass es so ein Buchcharakter bekommt ... was man nicht so schnell wegschmeißt wie eben einen Prospekt oder eine Broschüre.

00:09:46: Und zum Magazin sollte ja erst einmal die Gäste erreichen aber auch in die Einheimischen, die sich hinsetzen und einfach dann sehen, wie schön ihre Heimat ist und stolz auf die eine oder andere Person sind auf den Ort über den berichtet wird.

00:10:00: Kann

00:10:01: man das ganze vielleicht auch Heimatjournalismus

00:10:03: nennen?

00:10:03: Das ist regionaler Heimat-Journalismus.

00:10:06: Wie muss man sich das vorstellen, sind das vor allem Leute die hier im Sauerland leben und Urlaub machen?

00:10:12: oder gibt es aus der zweiten Kategorie also Urlauber die sich das nach Hause schicken lassen?

00:10:17: Wir haben eine schöne Abozahl.

00:10:20: da sind Gäste die hier in den Hotels gewesen sind die dann auf einmal das Abo bestellen die dann noch anrufen sagen das ist so toll.

00:10:28: könnte uns das an denen und den schicken oder der soll das auch bekommen.

00:10:32: Das sind genau die Effekte, die erzielt werden weil sie dann mit dem Themen, die wir behandelt haben etwas anfangen können.

00:10:39: Auch wenn es gerade mal nicht im Sauerland zu Gast ist.

00:10:42: Das

00:10:42: Wort Woll haben wir jetzt schon mehrfach angesprochen.

00:10:46: So heißt das Magazin dass ja relativ tiefer wurzelt hier rund ums Sauer land aber übrigens auch in bergischen Land und im Ruhrgebiet ist.

00:10:53: so eine Art Füllpartikel oder Bestätigung am Satzende.

00:10:57: Ich würde gerne mal wissen, als ihr das Magazin damals entstehen lassen.

00:11:01: Schöne Wortkreation!

00:11:03: Gab es da Alternative Namen, die auch zu der Battle standen statt Woll?

00:11:07: Nee, aber als die Idee mit dem Magazin klar war, war sofort die Suche nach einem Namen.

00:11:11: denn als gelernter Marketing und Werbemann weiß man alles muss einen Namen oder eine Brand haben.

00:11:16: Und da waren dann auch die Beispiele, die man halt kennt bei mir im Hintergrund Die Bildzeitung mit vier Buchstaben Der Stern mit ein paar Buchstaben mehr, aber mit so einen markanten Start.

00:11:28: Und auch die Erfahrung aus vielen Marketing-Lehrgängen und Ähnliches ... Das muss knallen!

00:11:34: Das muss ich einbringen.

00:11:35: Ich müssen die Leute mögen.

00:11:37: Was mögen die in Sauerland?

00:11:38: Mit was kann man sie erreichen?

00:11:40: Sowohl können Sie sich darüber ärgern oder sagen genau das Woll hab ich ja heute schon neunzigmal gesagt.

00:11:47: Und jetzt heißt es auch so Magazine noch so.

00:11:49: Das war dann für mich die Idee, es wollte zu nennen Alle haben das auch sofort mit einem Lächeln zur Kenntnis genommen, was nur nicht heißt, dass es toll ist.

00:11:59: Aber dass sie da etwas anfangen konnten und die eigentlichige Sache waren, das machen wir aus dem Wohl.

00:12:06: Und das war dann wirklich ein kreativer Prozess zu überlegen, wofür stehen die vier Buchstaben?

00:12:11: Worte, Orte, Land und Leute ...

00:12:20: Du hast bei Falke eine Ausbildung gemacht.

00:12:22: War das Werbekaufmann oder ...

00:12:25: Ich war Industriekaufmann hat aber das Glück, dass ich am ersten Arbeitstag von den zehn oder zwölf auszubilden, die wir damals waren in die Werbeabteilung zugewiesen wurde.

00:12:37: Und das war für mich wirklich wie ein Kulturschock.

00:12:40: Ich kam aus meinem kleinen Dorf Küklheim, ist eine beschauliche Art und Weise in diese Glitzerwelt der Werbung wo die Personen ja auch entsprechend immer ganz vorne dabei sind wenn es um Kleidung geht, wenn's um Sprache geht Dinge geht, die Werbeleute meinen ja sie müssen bei allen Dingen als Erste das auch zeigen was gerade vog oder was angesagt ist.

00:13:06: Aber ich habe das irgendwann toll empfunden hat mich da reingelebt hab dann auch während der Studienzeit dort gearbeitet und dann nicht das nie wieder losgelassen und den Sprechen dann auch Marketing studiert.

00:13:20: Jetzt gibt es hier im Sauerland Das hast du gerade auch schon ganz kurz erwähnt.

00:13:23: Auch immer noch unglaublich viele starke Marken, teilweise sogar Weltmarktführer.

00:13:28: Also wir haben Feltins, wir haben Falke und wir haben glaube ich auch WMF oder Silith beispielsweise mit dabei.

00:13:33: Wie sieht das aus?

00:13:34: Das sind doch teilweise... Große Unternehmen und Mittelständler sind aber vor allem auch Familienunternehmen.

00:13:39: ganz oft.

00:13:40: Dexen da wirklich dann so starke Persönlichkeiten und Köpfe dahinter, die immer noch Regieren mitmachen oder das ganze Ding nach vorne bringen?

00:13:48: Also die Genie, die man als Weltmarktführer- oder Hiddion Champions was ja nichts anderes ist als Weltmarktführer in einem begrenzten Markt sieht Das sind in der Regel familiengeführte Unternehmen.

00:14:02: Für dies ist es wichtig das Unternehmen von einer Generation in die nächste auch zu übergeben.

00:14:08: Und entsprechend werden sie geführt, ich habe gerade vor einigen Tagen Gespräch mit der Familie Greif und den beiden jetzigen Geschäftsführerinnen und operativ tätigen Frauen der Firma Greif alle Schneider und dabei kommt raus, dass ist das gegenteils am Mittagstisch das Gespräch gewesen was machen wir mit unseren Produkten?

00:14:29: wo müssen wir sich weiterentwickeln?

00:14:31: Also Familie und Produkt oder Firma und Produkt sind fast eins.

00:14:36: Und daraus entwickeln sich dann solche starken Marken, die auch in schlechten Zeiten aufrecht erhalten werden.

00:14:43: Das ist diese Kraft dieser familiengeführten Unternehmen.

00:14:46: Die tun alles um auch ihrem Ziel diesen Namen, diesem Markt und diese Produkte in die nächste Generation zu bringen.

00:14:55: Du bist ja auch ein richtiger Marken-Experte in der Beziehung, wenn man in deine Historie schaut.

00:15:00: Hast du aus dem Jahr deiner eigenen Markenagentur, Hoffe Markenmanufaktor gegründet?

00:15:06: Was hat es denn damit auf sich schon ein paar Jahre zurückliegen?

00:15:08: Genau das siehst zunächst erst Hoffe Marketing und Kommunikation.

00:15:13: Das Marketing war ja erst Anfang der Siebzehrjahre in Deutschland auf die Tagesordnung gekommen und in die Unternehmensführung rein.

00:15:22: Da ist da der entscheidende Faktor neben der Kommunikation oder der Werbung natürlich die Marke ist.

00:15:29: Also heute sagen wir, Brent dafür das Warenzeichen aber einfach der Name wie Falke.

00:15:36: und was muss man tun damit so ein Name eben in alle Richtungen ausstrahlt?

00:15:40: Dass er für alle auch so ein Zeichen ist, dass man sich einsetzt für die Mitarbeiter, für die Kunden.

00:15:47: Und das war dann auch der Grund zu arbeiten mit Unternehmen, mit dem man zusammenarbeitet an diesen Prozessen mitzuwirken.

00:15:55: Und da sind dann im Laufe der Jahre Firmen wie Severin Elektrogeräte gekommen oder die W-Papierfabrik heute einer der größten Hygienepapierhersteller in Europa, aber auch Firmen Wie Menekes, mit denen man zusammen gearbeitet hat und heute zusammenarbeitet.

00:16:12: Das sind alles diese Hiddion Champions, die in ihren Märkten, Teilmärkten dann große Erfolge erhoben haben, durch die sie gegangen sind und diese dann aber wieder stärker gemacht haben, weil man zusammengehalten hat.

00:16:30: Weil man seinen Ziel nicht aus den Augen verloren hat.

00:16:33: Wenn man sich so sagen mal die Marketingstrategien von heute anschaut, dann habe ich den Eindruck dass selbst die kleineren Betriebe – nehmen wir mal Bäckereien oder einen sanitären Betrieb alle müssen oder machen sich zu einer Marke um einfach bestehen zu können, weil wahrscheinlich auch der Wettbewerbsdruck größer ist.

00:16:50: Aber sich zu eine Marke zu machen zum Beispiel als Hotel als Dienstleister jeder Art.

00:16:55: Das ist eine unglaublich wichtige Sache, oder?

00:16:57: Ja das ist die wichtigste Sache weil denke ich mal die Gäste sagen Ende des Tages ich gehe zum Beispiel... Ich fahre in Sauerland weil mir das Sauer-Land gefällt also muss der Sauer Land auch zu Marke werden.

00:17:10: Ich fahr in einem bestimmten Ort weil da die ganze Atmosphäre mir so toll gefällt und weil dieses um jenes noch haben und weil ich tolle Erfahrungen gemacht habe.

00:17:19: und dann gibt es dort eben einzelne Hotels die ja miteinander auch durchaus im Wettbewerb stehen.

00:17:26: Und die müssen versuchen, sich mit ihren Besonderheiten hervorzuheben und herauszunehmen, damit sie für die Kunden greifbarer

00:17:34: werden.".

00:17:38: Wenn wir als Sauerland-Kennner mal eine kleine Zeitreise machen, wie würdest du beschreiben?

00:17:43: Wie hat sich Winterberg das Schmeilenberger Land in den letzten Jahrzehnten so verändert?

00:17:51: Ja, der Urlaub hat ja im Grunde in den Fünfzehr- sechzehr Jahren schon wieder angefangen als zum Beispiel Winterberg viele größere Räumlichkeiten Jugendherbergen und ähnliches hatte.

00:18:04: Wo die Kinder aus dem Ruhrgebiet mal so ein Erholungsurlaub machten oder sogar in Kliniken wie in Grafschaft oder in Beringhausen Die Bergleute ihre versorchten Lungen wider einigermaßen in Schuss machten.

00:18:18: Das war ja auch schon so eine Art Urlaubsregion.

00:18:21: und da durch haben viele das Sauerland kennengelernt, hier in Schmallenberg wohnten guter Dichter der aus Masuren ins Hochgebiet gekommen ist dort unter Tage gearbeitet hat dann studiert hat Literatur und Literatur aus dem Hochgebied geschrieben hat und so eins seiner Erlebnisse ist dass sie Frühmorgens an einem Sonntag um vier Uhr in den Bus gingen und vier oder fünf Stunden bis nach Winterbechfohren sechsmal irgendeinen Hang rauf- und runter, abends wieder zurück am Morgen.

00:18:55: Um drei Uhr war es schon wieder in der Grobe, aber das sind bleibende Erlebnisse gewesen.

00:18:59: also das Sauerland war in der Zeit wieder der Aufrichtungsraum.

00:19:03: die Grüne Lunge hat ja glaube ich einer auch gesagt und daraus hat sich dann der Bauernhof Tourismus entwickelt.

00:19:11: Also die Höhe hatten viele Räume.

00:19:13: Auf einmal hatten Leute Lust in Sauerland zu kommen, bot man die Räume an mit fließend kalten Wasser oder hinter warmem Wasser auf der Etage nur.

00:19:22: Hat jahrelang gut funktioniert und wurden die Ansprüche größer.

00:19:26: daraus wurden Ferienwohnungen.

00:19:27: Die Hotels erkannten diese Chance.

00:19:31: Sie sind gewachsen Und das ist alles in den letzten, kann man sagen, fünfzig Jahren im Wesentlichen passiert.

00:19:37: Das Sauer Land ist ja naturgemäß auch sehr stark durch den Wintersport.

00:19:42: Man hat glaube ich in den letzten Jahren oder Jahrzehnten noch deutlich aufgeholt, dass eben der Sommer, der Frühling der Sommer.

00:19:49: Wir fallen da so fairen Regionen ein wie Saalbach zum Beispiel, denen es ja ähnlich geht das der Schnee vor allem die Urlauber bringt.

00:19:55: aber die ist wirklich geschafft haben durch Downhill, durch Mountain-Biking unglaublich stark den Sommer auch als Urlaubs Highlight zu profilieren.

00:20:05: Ist das hier auch mittlerweile so?

00:20:06: Wie würdest du das beschreiben?

00:20:07: Das würde ich so

00:20:07: sehen.

00:20:08: also zum Wintersport kann man ja sagen, dass Winterberg immer im Wintersportsort war Und die Winterberge, die dann vom Schnee- oder Wintertourismus auch leben mussten haben sich früh Gedanken gemacht.

00:20:20: Ja wie kann das denn weitergehen?

00:20:22: Wenn das mit der Schneesicherheit vielleicht nicht mehr so doll ist oder wenn die Menschen dann schief fahren wollen und sie wollen und nicht, wenn wir gerade den Schnee haben also die Schneesicherung spielte immer eine große Rolle um das dann auch mit ökologischen Hintergründen.

00:20:35: Also der Schnee wird erzeugt natürlich mit einer wärme Kälteumwandlung Aber dann wird Abwärme genutzt, um die Räumlichkeiten zu heizen.

00:20:45: Ähnliches haben sich viele Gedanken gemacht und recht behalten.

00:20:48: Damit ist Winterbech heute ein so attraktiver Wintersportort besonders für den Menschen aus dem Ruhrgebiet, aus dem Rheinland aber auch aus dem Niederland, dass sie dann auch zu den Tagen wie Weihnachten, Neujahr oder wenn Kokosferien in Holland sind, eben die Gäste ins Ski-Angebot bekommen.

00:21:11: Sorgen, die dann sogar dazu führen dass es manchmal Verkehrskarus gibt wo man jetzt wieder daran arbeiten muss.

00:21:16: Wie kann man das durch eine geschickte Mobilitätsstrategie wieder ein bisschen entzerren?

00:21:24: Wir sind jetzt gleich an den wunderschönen Jagdtüten wie ich finde hier gleich durch den Wald durchgelaufen sind.

00:21:30: was kann man da zu eigentlich sagen?

00:21:31: du bist ja auch in Kenner der Region im Gehirn die wir werden die genutzt.

00:21:35: kannst du da etwas zu sagen?

00:21:36: Das sind private Jagdhütten für diejenigen, die hier die Jagden hatten.

00:21:43: Sie sind dann immer weiter verfeinert ausgebaut worden.

00:21:47: Um eine Jagd zu betreiben braucht man ja eine eigene Jagd, bestimmte Grundfläche oder aber sonst wird die Jagd eben verpachtet.

00:21:56: Das waren in den frühen Zeiten die hohe Barone, die da fehlt, Jagden gepachtet hatten weil sie das Geld hatten und natürlich ... schon in den zwanzig Jahren hier den landschaftlichen Reichtum erkannten.

00:22:09: Und so sind hier Jachthümmen geworden, ich kenne sie jetzt auch nicht alle die dann zu Hotels auch gehören und ja um Wichtjahr Anziehungspunkt dann auch sind da mal hinzuwandern auch mal eine Ruhepause machen aber Sie werden nicht wirtschaftlich ständig betrieben was aus meinen Augen zum Beispiel etwas Tolles wäre weil dann hätte man dieses Wir sind Effekt, wie man sie in Alpen hat.

00:22:35: So eine Jausenstation anzulaufen!

00:22:38: Ich habe die ganze Zeit eine Frage im Kopf und zwar würde ich gerne mal wissen du als echter Sauerländer?

00:22:45: Wie würdest Du das Selbstbewusstsein der Sauerlerne einschätzen also so als reites Feld ist das passend oder ist da noch Luft nach oben?

00:22:53: Wie selbstbewusst sind die Sauer Länder?

00:22:55: Also

00:22:55: ich will mal sagen die sind in der Tendenz alle sehr selbstbewust Aber die haben nicht die Gabel ihr Selbstbewusstsein oder das, was sie geleistet haben.

00:23:08: So an die große Glocke zu hängen da.

00:23:09: Da scheuen die sich vor.

00:23:12: Nur mal als Beispiel ein großes Bauunternehmen hier hat dann immer gesagt Fachkräfte haben wir, wir brauchen nur um Bauen aufzugehen.

00:23:19: Da sind vier fünf Söhne, die alles das können, was wir ja im Bauffahrzeug auch können.

00:23:25: Die brauchen doch nicht erst angelernt werden können eine Raubbefahrt, die können auch etwas vermessen Das ist deren Lebenswerk gewesen.

00:23:34: Also ich habe in den letzten zwei Jahren, wo ich ja nun auch sehr oft hier im Sauerland bin und hier auch ein Stückchen arbeite... Ich hab die Leute und dafür werde ich jetzt nicht bezahlt als durchweg substanziell enorm fit Also im Kopf wahrgenommen, aber teilweise auch mit dieser kleinen Einschränkung.

00:23:51: Dass man in der Kommunikation vielleicht ein bisschen offener sein könnte.

00:23:54: Manchmal ist es mal vielleicht so ein bisschen knochig.

00:23:55: Aber was ich immer toll finde dass die Leute hier in der Regel auch verstehen das man ohne fleiß kein preis und Das man vernünftig miteinander umgeht und das finde ich hervorragend muss ich

00:24:07: sagen.

00:24:08: natürlich gibt's auch immer davor unter hinter wars und gibts auch immer mal Konflikte, die nicht sein müssten.

00:24:16: Das hat auch ein bisschen was mit dem Menschenschlag oder mit der Willstuhlheit oder Dickköpfigkeit zu tun oder dem auf seinem Standpunkt zu beharren, das man ja über die Jahrhunderte lernen musste.

00:24:28: Man musste bei seinen Erfahrungsschatz bleiben um den nächsten schweren Winter vielleicht zu überleben.

00:24:36: wenn sie dann aber mal erfahren haben dass etwas anderes auch möglich ist und es genauso gut ist Dann machen die das mit einer Konsequenz und Fleißigkeit.

00:24:46: Das kann man sich nicht an das vorstellen, Weihnachtsbäume sind zum Beispiel ganz immer Weihnachtswäume gegeben, die hier aus dem Wald geschlagen wurden.

00:24:54: Bis dann auf einmal merkt Achimann den Wunsch an einen perfekten Weihnachtsbaum doch in so eine Kolonie, in der Plantage besser hinkriegen können, dann machen wir das.

00:25:05: Und wenn die Menschen auf einmal keine Bäume mehr haben wollen, die stechen, dann gucken wir mal was machen andere?

00:25:12: In anderen Ländern, die halt ... Dann ruhen wir uns diese Douglasis oder Nordmanns dann und bauen die entsprechend an.

00:25:18: Und dann merken wir auch mit der Zeit, die wachsen auf bestimmten Böden besser oder nicht so schnell um schönen Weihnachtsbaum zu, wenn sie auf andern.

00:25:26: Also machen wir das!

00:25:31: Ich würde dich gerne mal als Reiseführer definieren für ein paar Minuten.

00:25:37: Du kennst ja das Land, die Regionen wirklich wie kaum jemand anderes durch deinen Job.

00:25:43: Wenn wir uns mal so'n paar Highlights oder besonders interessante Sachen raussuchen, wenn jemand das Sauerland noch nicht so gut kennt oder vielleicht auch noch nicht überall hingekommen ist.

00:25:52: Was würdest du so an Stationen ganz kurz mal erwähnen mit ein zwei Worten?

00:25:56: Mir fällt zum Beispiel diese neue Hängebrücke ein.

00:25:58: ich weiß nicht ob die dazugehören würde ja die gebaut wurde.

00:26:01: wollen wir damit anfangen?

00:26:02: und

00:26:02: da kann man mit anfangen weil das ja zu dem in diesem Jahr jubiläumsfeierenden roter steig gehört.

00:26:08: twenty-fünf Jahre roter stich einen im sauer land vom sauerland tourismus beschaffen Premium-Wanderweg, einen der am meisten bewandert in Deutschland mehrmals ausgezeichnet.

00:26:20: Macht ihr eine eigene Sonderausgabe?

00:26:21: Da machen wir eine Sonderousgabezug jetzt.

00:26:24: So unter Daran sind diese Hängebrücken, da sind auch Kulturen dran gemacht worden.

00:26:28: als man irgendwelche Kunstprojekte macht und sagt dann legen wir das doch in die Nähe des Rotersteiges oder verbinden ... Also es waren immer kluge Ideen.

00:26:38: Und dann ist da wo die in Klartruppe oder Schanze.

00:26:43: Wo diese Hängebrücke ist, sind ja noch mehrere Skulpturen, die man besichtigen kann.

00:26:46: D.h.,

00:26:46: da kann man einen kleinen Rundweg Kunst-, Kultur- und Natur im Wald erleben in einer besonderen Art und Weise wie es woanders gar nicht gibt.

00:26:58: Lass uns mal ein paar weitere Highlights nehmen?

00:27:00: Ja gut also damit kommen wir darauf hoch.

00:27:02: Sauerland um Schmalenbercher rum, um Winterbercher herum bis hinübergehend nach Willingen auch ins Hessische.

00:27:10: das ist schon was Besonderes weil das ist das richtig Bergige.

00:27:14: Aber auch wenn man so vorgebirge ist, ist total toll historisch.

00:27:18: Der ganze Bereich Ahnsberg zum Beispiel entlang der Ruhe mit Meschede hat Kultur historisch so viel zu bieten.

00:27:28: das kennen die Sauerländer auch nicht.

00:27:29: dass dort wesentlich Impulse für Europa geschaffen worden sind nämlich Westfalen oder westfälischer Frieders hat alles wiederum mit unserer Region zu tun.

00:27:41: oder in der andere Streifen entlang der Lenne.

00:27:44: Das Lennetal mit den Industriestätten Ablettenberg, Altener bis hin nach Isalon.

00:27:50: Isalon war mal die größte Industriestadt in Deutschland.

00:27:54: Das war alles die Drahtindustrie und das Wasser was die Menschen dazu gebracht hat ihnen so engen Tee-Land Fabriken zu bauen, Tausende von Menschen zu beschäftigen und damit den Weltmarkt zu beliefern.

00:28:08: Die Reise in Sauerland kann man in ganz viele kleine Reisen unterteilen?

00:28:13: Ja, man kann das Sauerlands ja an einem Tag nicht machen.

00:28:16: Wir werden in Zukunft eine Sauer-Landrundfahrt gegen Freitag machen um da eine Strecke ungefähr von Schmalenberg, Winterberch, Bril und willigen Medebach nach Altenberg gehen.

00:28:29: Man kann nicht alles machen, aber ein je davon zurück über Olsberg, also Brochausersteinen ganz wichtig ist Kulturdenkmal, Mäschelde mit der Abtei.

00:28:38: Ahnsberg mit dem Burg, mit der Altstadt und dem Saarlandmuseum.

00:28:43: Dann über Sundern und dann in die Olpa bei Fintrop-Ländestadt Kichhunnen.

00:28:52: Wir springen mal zu den Menschen hier in der Region, die ja mindestens genauso wichtig sind und die ihr unter anderem im Wollmarker ziehen aber eben du auch als Mensch natürlich triffst getroffen hast in den letzten Jahren Jahrzehnten.

00:29:04: Was gibt es hier für Promis, für Persönlichkeiten?

00:29:07: Die dir zumindest sagen wir mal immer wieder ja ich sag mal wie Leuchttürme vorkommen oder mit denen du dich gerne unterhältst oder die Eindruck hinterlassen haben.

00:29:15: Ja gut wenn man Promis sagt denkt man natürlich erstmal an diejenigen die politisch dann bundesweit auch bekannt sind.

00:29:22: da haben wir jetzt den Bundeskanzler.

00:29:24: Wir haben den früheren Bundespräsident Lübcke aus dem Sauerland gehabt der unberechtigterweise etwas verspottet wurde, der ein ganz fähiger und fitfiger Mann war mit seiner Frau zusammen auch viel bewirkt hat.

00:29:39: Und das Sauerland auch gelebt hat.

00:29:41: Der hat ja in der Nähe des Hotels Trimberg seine Ferienwohnung immer gehabt.

00:29:46: also das sind so erste Persönlichkeiten.

00:29:49: aber wir haben in der Literatur beispielsweise jetzt den Peter Prange, der als Sauerländer-Autor auch im Tübingen seinen Unwesen treibt sag ich immer Weil er versucht da den Tübingern sauerländer Mentalität beizubringen.

00:30:03: Das ist aber bei den Schwaben, glaube ich, verlorene Liebesmüh wie er sagt.

00:30:08: oder eben auch Sportler die wir hochschätzen wie die Hanna Neise aus Schmalenderecht, die die Goldmedaille gewonnen hat überraschend im Skeleton oder Helena Fromm damals aus Öventrop, die der erste Medailli im Techfando für Deutschland geworden... Also solche Sportler fang sofort ein!

00:30:24: Aber auch Menschen aus den Medien die eine wichtige Bedeutung haben und auch gerne dann wieder sagen, wir gehören zum Sauerland.

00:30:34: Wen hast du denn, sagen wir mal in den letzten Jahren Interviews, wo du gesagt hast das war schon ein besonders auffallendes Interview was hängen geblieben ist?

00:30:43: Also eines der wirklich schönsten Interviews was jetzt als Brotgast auch schon gelaufen ist mit dem wirklich im Ur-Sauerländer von Kopf bis Fuß Walter Menekes Vizepräsident des FC Bayern München, Unternehmer wird bald achtzig Jahre.

00:31:02: Der hat diese Säule in der Mentalität drin.

00:31:06: Er scheut sich auch nicht seine Lausbogenstreiche aus der Vergangenheit zu erzählen und trotzdem dann irgendwann mit ungeheurer Energie und mit großem Vertrauen das seine Mitarbeiter in ihn gesteckt haben so ein Unternehmen aufgebaut hat alleine wie es ihm gelungen ist Den Menneke-Stecker als den Stecker für die ganze Elektromobilität in den Markt zu bringen, das ist schon eine Geschichte.

00:31:33: Sauerländer Bauanschläuern.

00:31:35: Du kennst ja den Friedrich Merz auch persönlich?

00:31:37: Wie erlebst du ihn privat?

00:31:39: Das ist ein ganz toller Mensch mit dem man sich gut unterhalten kann der lachen kann der auch diese kleine Hinterfortsigkeit verstehen kann die wir gerne so im Gespräch haben.

00:31:49: so einen kleinen Schwenkt man immer, machen einen aus der Reserve zu locken.

00:31:53: Das macht er sehr gerne.

00:31:55: So ist er privat wenn man ihn kennenlernt auch im Umgang mit den Sauerländer-Parteivrollen Wenn ihm da begegnet.

00:32:04: Leider spürt man das muss ich sagen Im Moment davon in Berlin nicht.

00:32:08: Er hatte ja dem Wahlzogen mehr Sauerland für Deutschland.

00:32:12: Da haben alle gesagt dass wäre sicherlich ein guter möglicher Weg um Aus dieser Lettergie Alles ist schlecht und nichts können wir machen.

00:32:23: Und gegen alles ist was.

00:32:25: Gegen geht es, gibt's im Gegenargument.

00:32:29: bis jetzt ist das noch nicht

00:32:30: gelungen.".

00:32:31: Was würdest du sagen mit eigenen Worten?

00:32:32: Wie hat er sich verändert seitdem er jetzt Bundeskanzler geworden ist?

00:32:36: Ja ich

00:32:36: kann ja auch nur aus der Ferne.

00:32:38: Ich hab also provaterkontakt, ich sag jetzt kaum möglich weil die Termine, die er dann hier in Sauerland, dass sind auch so getaktet, dass er reinkommt und wieder raus kommt.

00:32:47: Das ist ja alles unter strengster Bewachung.

00:32:49: bei Zwei, drei Presseterminen sind wir uns begegnet.

00:32:53: Das ist dann gerade mein Handschlag, den man noch machen kann und dann kommt schon die nächsten Leute beziehungsweise die Sicherheitsleute, die um ihn rumstehen.

00:33:03: Ich glaube da kämpft er mit dass das so wie er sich das vorgestellt hat nicht geht.

00:33:08: Wenn ich richtig recherchiert habe du wirst mir gleich sagen ob ich auf der richtigen Seite stehe dann würdest du, glaube ich sehr gerne auch noch mal ein Interview mit ihm persönlich machen und zwar nicht irgendwo in dem Sauerland sondern ganz bewusst im Berliner Kanzleramt.

00:33:22: Stimmt das?

00:33:22: Genau!

00:33:22: Die Anfrage steht... Ich habe jetzt nochmal mit den Presseleuten gesprochen also die steht da und aber hab sogar den persönlichen Nachricht von ihm bekommen dass es im Moment wohl nicht möglich ist.

00:33:38: Was würdest Du ihn als erstes fragen?

00:33:40: Ja was will ich ihn als Erstes fragen?

00:33:44: Na, wie fühlt sich ein Sauerländer in dieser modernen Gatzel?

00:33:50: Hast du denn seine Handynummer immer noch?

00:33:53: Ja.

00:33:54: Also das heißt er hat jetzt keinen supergeheimen Handy sondern ist

00:33:58: theoretisch

00:33:58: noch über seine eigene Reihe.

00:33:59: Ich denke

00:34:00: der wird vier fünf Handys haben aber wir haben schon vor nicht ganz allzu langer Zeit miteinander telefoniert.

00:34:07: Noch mal eine letzte Frage zu dem Komplex.

00:34:10: Der Bundeskanzler wohnt ja auch immer noch im Sauland zusammen mit seiner Frau.

00:34:14: Das ist alles hermetisch abgeriegelt mittlerweile.

00:34:17: Der Ort Nieder-Eimer hat darüber berichtet, der ganze Ort ist mit Sicherheitskräften an bestimmten Stellen auch besetzt.

00:34:27: Das heißt das Haus geht rund um die Uhr bewacht.

00:34:31: Aber wie die Leute sagen, fällt das nicht auf?

00:34:34: Das machen sie schon so diskret wie möglich.

00:34:37: Wenn er im Auto vorgefahren kommt, da ist ein großer Auflauf.

00:34:46: Jetzt springen wir noch mal wirklich im Thema.

00:34:48: Wir sind ja echte Kollegen, nicht nur weil uns der Journalismus ein, sondern du bist ja auch quasi Podcast Host oder Moderator oder wie immer man das nennen mag.

00:34:57: Ihr habt einen eigenen Podcast, der nennt sich Powerland natürlich ein Sauerland angelehnt.

00:35:02: Wolkast?

00:35:03: Powerland ist nicht Podcast, sondern ein Podcast ist auch ein Volkast und da ist wieder dasselbe Bewusstsein.

00:35:09: bei uns heißt das Volk-Cast.

00:35:11: Sehr schön!

00:35:11: Wie entstand diese Idee?

00:35:13: Die Idee... Podcast zu machen, haben wir schon mal vor vier, fünf Jahren mit den Patrick Feldmann gemacht.

00:35:21: Der hat das gemacht, da ist das ganz am Anfang statt.

00:35:23: Wir haben aber keinen Durchbruch erzielt oder auch eher kein Durchbrücher erzählt.

00:35:26: Dann stand es immer bei uns in allen Gesprächen auf der Tagesordnung.

00:35:30: Irgendwann hat der Klaus Peter Kappes unser Fotograf bekannt als der Sauerlandfotograff.

00:35:36: Er sagt ja ... Das ist richtig.

00:35:39: Video und Audio-Podcast.

00:35:40: Ich richte mich da ein mit Tonstudio und so.

00:35:43: Das muss auch tonmäßig Super Qualität darf man nicht rumfuschen usw.

00:35:50: So ist das vor anderthalb Jahren entstanden, wir haben schnell umgesetzt und im Frühjahr oder Januar-Februar letzten Jahres hat man den ersten Bootcast mit dem IAK-Präsident Andreas Knappstein gemacht weil er uns als Gesprächspartner kannte oder wir kannten ihn und wir wussten ihm der kann auch mal was Lustiges erzählen ist nicht auf den Mund gefallen, wie man im Sauerland sagt.

00:36:13: So dass das kein großes Risiko war so ein Podcast zu machen.

00:36:17: und dann seitdem jede Woche geht einer online.

00:36:21: darunter sind auch schon Beiträge die wir für Firmen oder Mitfirmen zusammenmachen.

00:36:26: jetzt ist so ein podcast ich nenne ihn weiter mal so der ist ja sehr transparent.

00:36:32: also man kann genau wählen wer und wann sich was anhört welche folgen werden denn bei euch besonders gut gehört und welche er nicht?

00:36:41: Höchsten Klickzahlen, Aufrufzahlen und der Dauer ist der Bericht über das Schützenfestwesen in Oberkirchen.

00:36:49: Das hat alles geschlagen.

00:36:51: aber wir haben auch zum Thema Windenergie Wald Experten gehört, der sehr hohe Zahlen hat.

00:36:59: also ein bisschen kontroverses Thema.

00:37:03: Manche entwickeln sich auch mit der Zeit.

00:37:05: Also man braucht auch Zeit und man muss die unterstützenden Maßnahmen machen, nämlich sie immer wieder in kleinen Schnipseln ankündigen.

00:37:12: Das sind ja meistens markante Aussagen oder besondere Redewendungen, die man mal bringt, die dann so als Überraschung über die sozialen Medien streuen kann um überhaupt Interesse dafür zu wecken.

00:37:27: Und wenn die Leute das abonniert haben ... kriegen sie auch jede Woche zugewiesen.

00:37:32: Da ist wieder ein Brotgas und dann guckt man, wie man Zeit hat bei der Autofahrt oder wo und hört sich den an?

00:37:38: Was war eher eine Folge, die nicht so gut lief?

00:37:42: Wir haben Gespräche mit unseren Autoren, der Bücher gemacht.

00:37:47: Das stößt nicht sofort auf Interesse.

00:37:48: Das ist ja immer ein spezielles Publikum.

00:37:50: Man müsste dann entsprechend unterstützende Maßnahmen machen, damit man überhaupt Aufmerksam macht da drauf.

00:37:58: Ja, bei dem großen Angebot.

00:38:02: Wie soll einer zufällig dann mal auch auf unsere Voltcast?

00:38:07: Wenn wir sie nicht werblich unterstützen, aufmerksam werden.

00:38:09: Das ist ein etwas spitzerer Ziel geworden.

00:38:11: Warum funktionieren Podcasts heutzutage so gut?

00:38:13: was deiner Sicht?

00:38:14: Sie

00:38:14: funktionieren ja deswegen so gut, weil man sich Zusammensetzung verkrampft, das miteinander spricht als wenn man am Stammtisch sitzen würde und das wird aufgezeichnet.

00:38:21: Man ist offen ehrlich, man weiß aber trotzdem, wenn man irgendwas daneben ist kann man nochmal neu anfangen.

00:38:29: es wird so zusammengeschnitten, dass es für den Zuhörer auch erlebbar ist.

00:38:35: Dass da nicht irgendwelche Nebengeräusche auf einem Vordergrund sind oder ein Schockanruf da reinkommt oder irgendwas ... Das macht für die Menschen das eben leicht.

00:38:47: Doch tief können wir ihnen Informationen zu verarbeiten und dazu zuzuhören.

00:38:55: Und es ersetzt eben das doch... Die sind denziöse, aber doch immer nach dem gleichen Schema arbeiten die Radio.

00:39:05: Das merken wir ja auch im Fernsehbereich.

00:39:07: die Leute streamen dann lieber als ich die Fernsehe um zwanzig Uhr fünfzehn anzuhören.

00:39:13: Also ich höre mir das dann an wenn ich Lust habe oder wenn ich in der Autofahrt bin oder beim Joggen oder was auch immer kann.

00:39:21: Ja halt dann diese Dinge anhören, wann ich es will und nicht wann ich nach dem alten Schema sehen muss.

00:39:29: Ja, absolut.

00:39:29: Ich

00:39:30: glaube das sind die entscheidenden Dinge.

00:39:36: Mein lieber Scholli wir haben hier einen ganz schönen Zahn zugelegt bzw.

00:39:39: haben schon viele Themen besprochen weil wir sind gleich schon wieder am Hotel.

00:39:43: Normalerweise bin ich dann eigentlich schnell mal durch mit dem Podcast aber ich habe ja noch ein bisschen was im Kopf.

00:39:48: Dann machen wir ein kleines Päuschen beziehungsweise

00:39:50: Streck mal die

00:39:51: Beine und strecken mir die Beinen aus und gucken wir da in die schöne Natur hier sogar mit Weitblick.

00:39:57: Dann wollte ich dich nämlich noch mal fragen, wenn du selber als Moderator bei den Podcast unterwegs bist.

00:40:04: Wie bereitest du dich vor?

00:40:05: Weil ich möchte auch nochmal sagen... Da sind wir ja wie gesagt Kollegen und man denkt ja manchmal mal setzt sich einfach vor das Mikrofon und spult das so ab, sondern da gehört ja meist auch eine Menge Vorbereitung.

00:40:13: Ja, da

00:40:13: gehört doch unbedingt Vorbereitung!

00:40:15: Man muss sicher entweder kennt man die Personen ja schon aus früheren Gesprächen oder aus Interviews sich nicht in Dosee, aber zumindest mal eine Informationssammlung über die Person angelegt oder leichte sich schnell noch an.

00:40:28: Was heute Stichwort KI rasend schnell möglich ist nochmal einen tiefen Einblick in eine Person zu bekommen um auch so wissen was man fragen soll.

00:40:38: für uns oder für Woll ist es natürlich durchaus an gewissen Stellen einfach weil wir ein Thema haben.

00:40:45: Wir wollen das über den Menschen erfahren und wir wollen etwas erfahren in seinem Umfeld Sauerland, wie er damit klarkommt.

00:40:55: Was ihn da bewegt und was ihn antreibt.

00:40:59: Wie er das sieht?

00:41:00: Weil das ist unsere Mission!

00:41:01: Wir wollen aus dem Sauer-Land über das Sauer Land wohlwollend.

00:41:05: wir wollen natürlich auch kritische Sachen.

00:41:06: aber wir würden ein Gespräch jetzt nicht führen um einem da aufs Glatteis zu führen und irgendwas Schreckliches dass das will keiner und das ist auch nicht unsere Botschaft.

00:41:18: Das, was ihr schön und gut ist auf das man stolz sein kann.

00:41:22: Und dass man gerne auch anderen erzählt.

00:41:25: Das wollen wir machen ohne zu prallen, wie man es im Sauerland sagt.

00:41:28: Wie erlebst du deine Gäste?

00:41:30: Wenn du mal retrospectiv drüber nachdenkst, gibt's da viele die für so ein Podcast auch aufgeregt sind?

00:41:35: Gabs auch mal einen Blackout von deiner Seite?

00:41:37: Den Blackout

00:41:38: haben wir nicht gehabt.

00:41:39: Aufregung schon!

00:41:40: Wir haben gerade mal ein schönes Thema mit einer jungen Künstlerin Aline Papenheim, die eine kürze Ausstellung in Sondern macht zum Thema der Wald hinter dem Haus meines Vaters.

00:41:54: Sie kommt aus der sogenannten diverse Szene heraus, also das bewegt sie und verarbeitet sie.

00:42:04: Und sie hat sich eben mit dem Wald beschäftigt.

00:42:08: Zunächst als er uns weggenommen wird... durch die Dierie werden geschossen und dann kommt der Käfer.

00:42:15: Und dann sind die Weihnachtsbohrungen, auch keine Diäber, alles das, also das Negative.

00:42:21: Dann hat sie sich aber künstlerisch-photografisch damit beschäftigt mit dem Thema Diversität und entdeckt auf einmal im Wald ja den Wald.

00:42:27: Wenn was divers ist, dann ist der Wald divers von den Pflanzen, von den Pilzen, von allem, was da drin ist.

00:42:34: Also ich will nicht sagen, dass ihr in Frieden damit gefunden habt.

00:42:36: Aber sie hat verstanden warum bestimmte Dinge sind und das ist dann auch die Botschaft, die Sie weitergeben uns.

00:42:43: Wir müssen uns begegnen wir müssen uns miteinander sprechen egal wie unterschiedlich wir in bestimmten Dingen denken reden wo wir sind.

00:42:53: im Wald geht es ja auch.

00:42:54: Warum sollte das im Leben nicht gehen?

00:43:00: Ich wollte noch mal fragen Wie stark verändert die Digitalisierung euer Geschäftsmodell den Journalismus.

00:43:06: Er wird ihn total verändern, das kennen die meisten noch nicht.

00:43:09: Aber in zwei Jahren werden wir theoretisch mit zwei Mann so was machen können aber nicht machen werden.

00:43:18: Wir müssen alle dazu bringen diese Chancen der Digitalisierung von KI für sich zu nutzen um noch bessere Ergebnisse zu produzieren.

00:43:29: Das ist aber nicht ganz einfach wird ja auch mit den ganzen nicht so schönen Entwicklungen, die es da gibt vertraut gemacht gerade über die Fotografie.

00:43:39: Was für die Fotografen natürlich schrecklich ist dass die KI heute besser Fotos machen als sie das in Anführungsstrichen.

00:43:47: Das ist natürlich eine Herausforderung und dass das dann im Bereich von Texten und von von gesprochenen und gezeigten Sachen auch der Fall sein wird werden wir nicht verhindern können sondern An der Stelle wollen wir die besten sein.

00:44:01: Hat die KI eure Arbeit heutzutage auch deine schon verändert?

00:44:05: Meine ja, unsere noch nicht.

00:44:07: Da sind wir in einem sehr spannenden Prozess bei uns.

00:44:11: Inwieweit wir da überhaupt mit arbeiten wollen, das muss man ja auch wollen.

00:44:17: Da gibt es wie sagen wir mal bei der Mehrheit sehr große Widerstände und das haben wir noch nicht zu Ende ausgetragen.

00:44:24: Wie hat sich das für dich verändert?

00:44:25: mit ein paar Worten was nutzt du KI technisch?

00:44:28: Ja, einfach das Recherchieren.

00:44:30: Das Vorbereiten.

00:44:31: Dass man zusätzlichen Gedanken zu bekommen.

00:44:35: Das Transkrippieren von Texten natürlich.

00:44:37: Was ja früher nicht nur Zeit, sondern auch Geld gekostet hat was jetzt in Sekunden schneller passiert.

00:44:43: Da sind hier einfach schon mal tolle Möglichkeiten dass man ganz andere Unterlagen bekommt und dann seine Botschaft die man da senden will über eine Person über ein Thema dann in Worte zu fassen.

00:44:56: nach wie vor die gleiche Zeit reinsetzen.

00:44:58: Aber es ist was anderes, als wenn man da jetzt zehn Minuten umsatzringt, wie man ihn formuliert wird und dann schon irgendwo mal steht er weg, dann nicht den so übernehmen.

00:45:08: oder muss ich noch eine andere headline zu bringen?

00:45:13: Es verändert den Kreativprozess.

00:45:15: Ich würde gerne noch eine Frage stellen zum Nachwuchs hier im Sauerland, zum Thema Journalismus oder auch Marketingbereich – Wie siehst du das?

00:45:23: Ja, Marketing KI ist riesiger Nachwuchs.

00:45:25: Wir haben hier in Schmalenberg jede Menge kleine Agenturen, neue Agenturen die sich da im Grenzenbereich Social Media aber auch KI-Cybersicherheit gründen und auch über das Sauerland hinaus arbeiten.

00:45:40: also das sehe ich als sehr gut an.

00:45:41: den Menschen sind alle aufgeschlossen dazu.

00:45:44: Also wir haben so viele Talente, die dann aber ihre Familie groß sind und dann mal aus dem großen Geschäft raus sind.

00:45:49: Und das jetzt wieder hier mit den gleichen Mitteln und Möglichkeiten für uns aufbauen.

00:45:55: Wir werden da alles in Saarland anbieten können was es im Großen auch gibt.

00:46:00: Wir gucken noch einmal langsam zum Abschlusskomment auf Daniel.

00:46:03: Man kann das so sagen Lebenswerk.

00:46:06: Denkst du manchmal auch mal ins Kürzer treten oder denkst du daran deine Arbeit zu verändern?

00:46:11: Wie muss man sich das vorstellen?

00:46:12: Das haben wir ja schon verändert, dadurch dass wir die Einzelfirma Woll-Hermann Hofe auf in eine Genossenschaft einbringen.

00:46:22: Der Prozess ist noch nicht ganz abgeschlossen aber er steht vom Abschluss.

00:46:26: damit ist der Weg in andere Hände, in mehr Hände und in eine Zukunft schon geebnet mit dem Hintergrund das man ja nicht ewig eine Sache machen kann.

00:46:39: Das Alter wird irgendwann einen Tribut fordern, ob man will oder nicht.

00:46:45: und das andere ist solange man Spaß hat an der Sache, dass auch noch angenommen wird, dass man merkt es wird gebraucht dann kann man sich einbringen.

00:46:57: Dann geht's ja nicht um kürzer Treten sondern es geht vielleicht darum einen anderen Zeitplan zu haben oder eine andere Geschwindigkeit einzulegen, weil das ja auch manchmal nicht mehr geht.

00:47:07: Also bestimmte Dinge kann man ja im Alter auch nicht mehr so schnell und gut machen zum Beispiel Social Media.

00:47:12: also wie schnell die da aus dem Material im Filmchen zusammenstellen auf ihrem iPhone.

00:47:18: Das gelingt mit der Motorik die wir gelernt haben nicht mehr.

00:47:21: Ja sind ehrliche Worte.

00:47:23: Welche Projekte hast du dir vorgenommen für den nächsten Tage wochen Monate Jahre?

00:47:27: Also

00:47:27: ein Projekt was gibt's Aktuell ansteht und wo wir in den Ferien mit beginnen werden, ist die Sauerlandrundfahrt zusammen mit dem Schmalenberger Tourismus.

00:47:35: Hast du gerade schon kurz erwähnt?

00:47:37: Ja, erwähnte.

00:47:37: Und jeden Freitag?

00:47:38: Jeden Freitags um achtunddreißig in Schmalemberg vom Holz- und Tourismuszentrum mit dem Reisebusunternehmen Hunau reisen und eben diese Sauerländerundfahrten mit unseren Personen auch auf der Fahrt erzählen aber auch ganz bestimmte Orte mal anfangen, die man sonst nicht anfährt.

00:47:58: Personen dort treffen oder Dinge sehen, wie man sonst nichts sieht.

00:48:03: Trotzdem auch diese ganze Foto-Tour machen und das ein oder andere Highlight anzufahren, was man sehen muss.

00:48:09: Und dann in acht Stunden wieder zurückkommen.

00:48:11: Da kann am Ende um sechzehn Uhr eine kleine Lesung noch in einem Café oder Hotel sein, was auf der Strecke liegt.

00:48:17: Oder ein Apparativ noch zu trinken sein oder mit einer Bratwurst an einem besonderen ... einer besonderen Frittenbode.

00:48:25: Jetzt hast du in deinem Leben schon unglaublich viele Menschen kennengelernt, in deinen beruflichen Leben auch.

00:48:31: Ich wollte nochmal einmal nachhaken... Kannst du mir mal ein oder zwei Begegnungen nennen?

00:48:35: Menschen nennen die einfach besonders hängen geblieben sind wo du vielleicht noch auf deinem ich sag mal Puddesbett dran denken wirst weil sie einfach so skurril außergewöhnlich machen?

00:48:44: Ja

00:48:45: das kann nicht schnell nehmen.

00:48:46: also zwei der entscheidenden oder drei sind.

00:48:49: es war die habe ich eben an der Zeit bei Valken kennengelernen nämlich die damaligen Falkebrüder, die das Unternehmen geführt haben und den Franz-Otto-Falke.

00:49:00: Den habe ich bis in meine Schlusszeit, sind wir uns begegnet, haben miteinander gesprochen, Interviews geführt.

00:49:05: Er hat mich in seinem ganzen Verhalten auch geprägt.

00:49:09: Der hat mir auch während der Lehrzeit einige Lehren erteilt, die man nie im Leben wieder vergisst auf eine sehr fechterliche Art und Weise.

00:49:19: Zum Beispiel?

00:49:20: Ja, zum Beispiel hatten wir mal einen Messestand in Köln gemacht.

00:49:23: Richtig groß und hatten richtig reingehauen.

00:49:25: Und der Verkaufsleiter Produktmanager meinte, da müssen wir uns auch jetzt mal ein schönes Abschiedsessen gönnen.

00:49:31: Geht dann in so einem Kölner Nogelrestaurant rein?

00:49:35: Da liegt der Hummer da.

00:49:36: Ja komm, essen wir Hummer!

00:49:38: Da kamen dahinter eine Rechnung raus.

00:49:39: die konnten wir zu viel bagelt haben wir gar nicht das was bezahlen konnten mussten alles zusammenkratzen.

00:49:44: aber ich musste sehr hinter abrechnen.

00:49:46: Dann kam ich nach vierzehn Tagen hatte noch Urlaub wieder.

00:49:48: Dann habe ich erst mal eine persönliche Audience bekommen.

00:49:51: Das passt wieder zum Sauern,

00:50:01: oder?

00:50:02: Das passt einfach nicht so.

00:50:04: Der andere war sein Freund, der Klaus Gerbin, der künstlerische Berater auch von Falke, der auch falke designmäßig und alles beprägt haben.

00:50:14: Und ja, den haben wir als in der Werbarteile natürlich immer begegnet und alles das was der gemacht hat wie er es gemacht hat.

00:50:23: Den habe ich auch.

00:50:24: bis zu seinem Lebensende bin ich neben ihm gewesen und alleine seine Beerdigung war dann schon ein Erlebnis weil dort hat kein Pastor oder andere die Rede gehalten sondern die hat er selber gehalten die war Jahre vorher auf Band genommen worden und Kollegen hatte die, aufzubewahren um an den Tag aufzuspielen.

00:50:44: Man hat da gespielt.

00:50:45: also klar der Abschied ist da aber man kann ja ganz viel Positives daraus mitnehmen und das war so... Das andere war dann mein Ausbilder Klaus Fänger der aus Hagen kam und der mich dann später zurückholte mir ein Telegramm schickte.

00:51:02: ich könnte auch sofort in der Werberteilung anfangen Zwei, drei Monate da war, sagt er so.

00:51:09: Ich mache jetzt hier meine Afrika Expeditionstour und da ist die Münchner Modewoche mit Presse und allem rum und dann weiß ich ungefähr wie das geht.

00:51:18: Da hat für mich ins Wasser gesprungen.

00:51:20: aber wir haben auch bis vor ein paar Jahren, zwei anderthalb Jahren gestorben, so ein tolles Verhältnis gehabt und ja eigentlich immer wieder das Sauerland zelebriert.

00:51:28: Die Dönikes, die passiert waren diese Geschichten auf dem Messen waren und die dann auch lebensbezeichnend waren also dieses Verständnis in Situationen miteinander umgehen, von den Hierarchiestufen.

00:51:41: Also schnell erkannt haben zum Beispiel dass so ein Messebautin nicht entscheidend ist wer das plant und wer da die tollen Ideen hat sondern die Hygienien wie den Pinseln in der Hand haben oder den Hammer auch mal auf dem Fuß fallen essen können.

00:51:55: Kannst du uns zum Schluss nochmal... Irgendein Geheimnis oder eben eine Sache, die gerade in Planung ist über die man schon vorsichtig sprechen kann.

00:52:02: Kannst du uns doch irgendwas mal mitgeben?

00:52:04: Wobei sich alle Hörer besonders freuen könnten...

00:52:06: Ja was heißt geheimnis?

00:52:07: Aber wir arbeiten immer an Dingen, die wir machen können.

00:52:13: An Sondermagazinen und Themen, die aufarbeiten können.

00:52:16: Natürlich ist das wirtschaftlich, kriegt man das hin.

00:52:19: Also da wird es einige interessante Sachen geben wo ganz spezielle Themen auch historisch aufbereiten, aktuell wird das zum Achtzigjährigen Ende des Krieges kommen.

00:52:27: Das ist aber schon bekannt und in die Richtung werden wir mehrere Dinge machen wo wir all Zeitzeugen zu Wortkommen lassen, wo wir auch heutige Menschen auch ihre Gedanken dazu bringen lassen werden.

00:52:38: dass kann zu allen wirklichen Themen gehen.

00:52:40: Dann schließen

00:52:41: wir mal jetzt diesen Themenkomplex nochmal mit der wirklich an der Stelle finalen Frage was wünschst du dem Sauerland?

00:52:46: Also ich wünsche dem einfach bei sich zu bleiben, Jetzt wirklich über Jahrhunderte und wenn man so will, über die letzten fünfzig-sechzig Jahre geschaffen hat.

00:52:59: Da das vieles Gutes von mitzunehmen auch an den Neuerungen zu arbeiten wie man es immer gemacht hat.

00:53:05: Fortschritt in der Welt um herzureisen auch Tipps aus Australien mal anzunehmend was wir hier tun oder aus Amerika oder wo auch immerher.

00:53:13: Um bei sich zu langen und stolz auf das zu sein was hier ist und vieles davon versuchen zu erhalten muss an die Kinder weiterzugeben Zum Beispiel dafür zu sagen, dass nach Möglichkeit keine aber nicht mehr sehr viele Windräder auf die Höhen kommen.

00:53:33: Was würde denn der Journalist Herr Mannhoffe sich gerne nochmal fragen?

00:53:38: Podcast und den all den anderen Interviews, die du schon gegeben hast noch nicht so wirklich thematisiert wurde.

00:53:43: Ja wo wir angefangen haben sind ja wirklich die Fragen, die hier auch zu einer großen Verunsicherung in dem katholischen Sauerland gesucht habe oder im christlich-abendländisch-christlichen Sauerlands die katholische Kirche und das was da mit den Missbrausfällen der Entfremdung von der Kirche passiert ist.

00:54:04: Da hat er Bischofi aufgefordert, wir müssen darüber sprechen.

00:54:08: Wir müssen nicht tabuisieren, sondern wir müssen jetzt auch drüber

00:54:12: sprechen.".

00:54:13: Wir haben das mit einem Podcast schon angefangen.

00:54:16: Das wünsche ich mir, dass wir das intensiver machen können und dann aber auch wirklich die Themen so benennen wie sind und nicht drumherum reden.

00:54:25: Sondern ich will nur ein Beispiel nennen da wird immer vom Missbrauch geredet und vom sexuellen Missbrauchs.

00:54:31: Aber es wird nicht gesagt welcher sexuelle missbrauch hat stattgefunden?

00:54:37: versteht da unter Umständen was anders drum.

00:54:39: Also muss man es auch mal klar benennen, was ist da?

00:54:41: Was hat der Priester gemacht?

00:54:44: Dann kann man nachforschen warum er das gemacht hat wenn er noch lebt und stellt ihn auch zur Rede im Zweifelsfall.

00:54:49: also das gehört auch dazu.

00:54:52: Auch Priester dürfen sind Menschen die genauso Fehler machen können wie wir alle und schwarz und weiß gibt es dort auch.

00:55:02: aber dann muss man offen darüber reden und nicht verklausuliert.

00:55:08: Das wäre mein persönlicher Wunsch, weil ich mit dem Thema Kirche-Glaube auch eine Menge anfangen kann.

00:55:16: Einfach als Beispiel, als wir groß geworden sind, achtzehn Jahre war deutsch-französische Freundschaft das größte.

00:55:22: Und unser Fickar in Gleidorf ... War nicht uns aber der Fickaren Gleidoff.

00:55:27: Der bot dann mit der Jugendgruppe zusammen immer vierzehntige Fahrten nach Frankreich oder England an.

00:55:32: Die habe ich zweimal mitgemacht.

00:55:34: Das waren so traumhafte fantastische Erlebnisse, andere Länder kennenzulernen.

00:55:39: Miteinander in Tisei zum Beispiel zu sein was damals gerade anfing das gibt einem dann so viel.

00:55:45: Dann ist man Weltdürre und trotzdem ist man Sauerländer weil wir anderen im Monaco gezeigt haben dass auch Sauer länder ohne Übernachtung zwölf Stunden im Monako leben können.

00:55:56: Man könnte jetzt vielleicht festhalten als Klammer das sagen wir Transparenz, was du grade zum Thema Kirche erzählt hast und den Geschehnissen und Authentizität, dass man mit den beiden Sachen so aus High-Level sich immer richtig fährt.

00:56:11: Das auch zu sagen, auch wenn es mal hart ist, sich die Meinung zu sagen ohne dann zu sagen ich rede nicht mehr mit dir oder spreche nicht mehr das ist wichtig.

00:56:21: diese Bereitschaft auch das zu sagen was nicht gut ist und nicht unterdrücken aber auch wieder zu versöhnen um das Gute im anderen zu sehen.

00:56:36: Ja man, vier letzte kurze, ganz kurze Statements.

00:56:40: Persönliche Fragen für dich morgens lieber Zeitung oder Podcast und Internet?

00:56:45: Zeitung schon lange nicht mehr.

00:56:47: Podcast auch nicht sondern aktuell ja so ähnlich, aktuell ist das auch im Internet läuft.

00:56:52: Lieblingsort in Sauerland?

00:56:54: Küklern!

00:56:54: Du bist eher aus dem Team Print oder Digital?

00:56:57: Ich bin nach wie vor Team Print aber digital ist nicht aufzuhalten.

00:57:03: Kaffee oder Rotwein beim Schreiben?

00:57:05: Sowohl als auch.

00:57:06: Tagsüber Kaffees und abends, wenn es immer möglich ist, gerne Rotweine.

00:57:11: Vielen vielen Dank!

00:57:12: Das hat viel Spaß mit dir gemacht.

00:57:14: Dann drücke ich jetzt mal auf den Stoppknopf, auf den virtuellen und ich würde sagen zum eingeläuteten Feierabend.

00:57:20: könnten wir jetzt eigentlich mal übergehen zu einem kühlen Bier am Freitagabend.

00:57:25: Ein frisches Pilz wäre schon jetzt angebracht.

00:57:27: Auf

00:57:27: der Terrasse vom Berghotel Dann stoßen wir gleich noch mal drauf an.

00:57:31: Vielen Dank fürs

00:57:31: Gespräch!

00:57:32: Ja, vielen dank für die Möglichkeit hier mal so ein bisschen das Sauerl in der Herz auszufügen.

00:57:36: Hat funktioniert.

00:57:37: So dann drücken wir drauf und können weitergehen.

00:57:39: Super sehr schön.

00:57:49: Das war der Podcast Walk and Talk Begegnungen am Berghotel Hoher Knochen.

00:57:54: Vielen dank fürs Zuhören und bis bald zu einer erholsamen Auszeit bei uns im schönen Sauerland.

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